05.11.2017

Handmade Kultur Magazin - aus und vorbei?

Ihr Lieben!
HANDMADE KULTUR MAGAZIN - das bisher im deutschsprachigen Raum bekannteste Print- und Online-Magazin im Handmade-Bereich hat sich wohl still und heimlich "verabschiedet" - zumindest die Printausgabe ūüėí und das, ohne vorab Abonnenten und Leser zu informieren oder √ľberhaupt irgendwelche Infos im Netz zu ver√∂ffentlichen, au√üer mit einem kleinen Hinweis (<--- LINK) versteckt auf der Seite, den man aber nur liest, wenn man ein neues Abo abschlie√üen m√∂chte!

Sehr schade, vor allem f√ľr die, die noch ein laufendes Abo haben, das im Voraus bezahlt wurde und jetzt auf die noch ausstehenden Ausgaben warten!!! Ich bin gespannt, ob es die Plattform online dann noch weiter geben wird. Das ist ja nicht ganz uninteressant f√ľr uns Anleitungsersteller und viele DIY-Interessierte, die dort ihre Tutorials und Schnittmuster ver√∂ffentlicht haben und ohne die das Online-Magazin in der Form ja gar nicht funktionieren w√ľrde. Was w√§re die Onlineplattform denn ohne die flei√üigen DIYler, die dort t√§glich wundersch√∂ne Anleitungen zum Thema N√§hen, Stricken, Sticken, H√§keln, Basteln und vieles mehr publizieren? Davon lebt doch die ganze Maschinerie dahinter, oder sehe ich das falsch?

Und da frage ich mich, ob ich meine Beitr√§ge lieber l√∂sche dort oder abwarte?!? Nehmen wir mal an, Jeder, der dort Artikel und Fotos ver√∂ffentlicht hat, w√ľrde jetzt seine Beitr√§ge l√∂schen, dann w√§re ruck zuck das Onlinemagazin leer. Es g√§be nur noch wei√üe Seiten unter der WWW-Adresse aufzurufen. Ich gebe zu, es ist nat√ľrlich auch so, dass man davon partizipiert, wenn man auf der Webseite seine Beitr√§ge √∂ffentlich zur Verf√ľgung stellt, vorausgesetzt, man hat die Artikel zum eigenen Blog oder sogar Shop verlinkt. Das m√∂chte ich gar nicht absprechen, es ist ein pers√∂nlicher Mehrwert. Allerdings profitiert sicherlich Handmade Kultur weitaus mehr von uns Kleinen und Gro√üen, die ihre Ideen dort ver√∂ffentlichen, denn ohne uns und euch g√§be es diese gar nicht!

Deshalb finde ich es keine gute Informationspolitik des Magazins, das Abo bzw. die Printausgabe einfach einzustellen, ohne vorher etwas √∂ffentlich zu machen, zumal im September noch diverse Blogger aufgefordert wurden, das Heft kostenlos anzufordern, um dann auf ihren Blogs Berichte dar√ľber zu schreiben. Ich bin doch sehr verst√∂rt √ľber diese Handhabung eines so etablierten Magazins, dem ich seit Heft Nr. 1 im Jahr 2012 treu war.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird und ob man als Kunde zumindest den zuviel gezahlten Kaufpreis f√ľr ein Abonnement zur√ľckerstattet erh√§lt. Mich w√ľrde auch eure Meinung dazu interessieren, wie ihr es seht, ob nun Beitr√§ge weiter dort online ver√∂ffentlicht werden sollen, damit sich die Menschen und Macher hinter der Web-Plattform durch geschaltete Werbung, Events etc. pr√§sentieren k√∂nnen und wir als Konsument etwas zu lesen haben oder ob es sich nicht mehr lohnt, dieses doch eher merkw√ľrdige Gesch√§ftsgebaren des Verlags zu unterst√ľtzen. Ich finde, so geht man nicht mit Kunden um. Wenn, aus welchen Gr√ľnden auch immer, es absehbar ist, dass ein Heft nicht mehr erscheint, dann m√ľssen zumindest √∂ffentlich diese Informationen √ľber die Medien bekanntgegeben und eine L√∂sung angeboten werden, dass wir Verbraucher auch unser Geld zur√ľckerhalten. Es kann ja nicht sein, dass wir durch Zufall auf einen Satz im Netz stolpern und so an die n√∂tige Info kommen, die erkl√§rt, warum der Briefkasten in den letzten Wochen leider kein neues Magazin enthielt. Meine Meinung.

Ich w√ľnsche euch trotzdem einen wundersch√∂nen Sonntag und vielleicht habt ihr ja Lust, eure Gedanken hierzu in den Kommentaren zu teilen.
Herzliebst eure Boerlinerin! ūüíč

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen