30.07.2015

Kostenloses SM & Anleitung für Eingrifftaschen

Meine eBooks sind Basicschnitte ohne Schnick-Schnack, das wisst ihr ja. Da nun aber Viele immer wieder angefragt haben, ob man die Hose MayBe oder die Jogging-MICHA auch mit Hosentaschen nähen kann, habe ich mein Schnittmuster für die Eingrifftaschen, das ich des Öfteren benutze, als kleines Schmankerl für euch mit einer Kurznähanleitung versehen und ihr könnt es ab sofort kostenlos downloaden bei Crazypatterns.


Natürlich könnt ihr die "Hosen"taschen auch für Shirts, Tuniken und Pullis verwenden, denn eine Eingrifftasche ist ja multifunktional. Das SM ist ausgelegt für Erwachsenengröße, aber ihr könnt die Taschentiefe ja ganz einfach verändern, indem ihr sie kleiner ausdruckt und zuschneidet, dann passt es auch für Kids-Hosen und Shirts. Viel Spaß damit und euch einen schicken Tag!
Herzliebst eure Boerlinerin!

28.07.2015

Mein Gehirn geht eigene Wege.......aber wohin?

So ein Blog will ja gepflegt und mit Nachrichten und Posts gefüttert werden. Heute habe ich mit Schrecken festgestellt, dass ich meine Seite "That's me" seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert habe. Das geht nun wirklich nicht, also habe ich mal ein kleines Update eingestellt. Generell: wer mich ein wenig besser kennenlernen möchte, kann gern mal nachlesen, was in meinem Leben eine Rolle spielt. Oder gespielt hat. Oder vielleicht noch spielen wird.

Ich persönlich finde es total spannend, auf anderen Seiten zu lesen und zu stöbern und habe meine Lieblings-Blogs! Sieht man auch hier auf der linken Seite, genauso wie meine Quellen für Nähzubehör und Ideen. Und wo wir grad dabei sind: ich MUSS dringend auch mal wieder meinen Blog bei Handemade Kultur aktualisieren und die eine oder andere kostenlose Anleitung dort einpflegen. Hach ja, ich glaube, ich werde mir mal so feste Termine in meinen Kalender eintragen, als Jour Fix, an denen ich bestimmte Sachen zu erledigen habe in den sozialen Medien. Sonst verdödel ich das wieder, denn vergessen ist bei mir eine Schwäche neuerdings. Ich muss mir alles aufschreiben! Einkaufzettel, zu erledigende Post und generell Papierkrams, was ich morgen unbedingt in meine Handtasche packen muss, wenn ich los will oder aber, was ich nächste Woche nicht verpassen darf. Mein Gehirn spielt mir ab und an einen Streich und löscht einfach gewisse Dinge bzw. packt sie in die falsche Schublade. Kognitive Einschränkungen nennt meine Ärztin das, was es aber auch nicht besser macht, wenn ich weiß, was es ist. Nur: ich kann besser damit umgehen und es akzeptieren, warum und weshalb mein Hirn mal auf Durchzug schaltet. Ich hab's anfangs gar nicht gemerkt, wenn ich z.B. einen Text schreibe und das Richtige im Kopf vorformuliere und tippe, aber ganz was anderes dabei rauskommt. Buchstaben verdrehe oder anstatt "und" das Wort "unter" schreibe, obwohl ich wirklich "und" gedacht habe.

Ich vergesse Sachen und Buchstaben, verdrehe Satzteile und Geschriebenes, muss jeden Text, den ich zu Papier oder auf den Bildschirm bringe, mindestens 3 x nachkontrollieren, damit nicht irgendein Blödsinn im Text steht. Tja, ist so und ich kann's nicht ändern. Es hat auch mit meiner Krankheit zu tun und ich hab mich dran gewöhnt. Ich muss jetzt halt mehr aufpassen. Auf (pssssstttt.... hier stand bis eben noch "auch"  wieder so ein Gedankendreher!) mich und mein Geschriebenes. Aber sonst ist alles gut! Wirklich! Und wenn ihr mal so einen Wortdreher oder vergessenen Buchstaben entdeckt: nicht böse sein bitte! In diesem Sinne wünsche ich euch einen zauberhaften Tag!
Herzliebst eure Boerlinerin!

25.07.2015

Nähen, nähen, nähen...... ich will!

Ihr Lieben!
Es ist schon wieder Wochenende und in einer Woche bereits August. Wir hier in Berlin haben ein paar heiße Tage hinter uns, erst heute durch den auffrischenden Wind kann man mal wieder durchatmen.
In den letzten Tagen und Wochen hatte ich kaum bis gar keine Zeit, mich an die Nähmaschine zu setzen und ich muss ehrlich sagen: ich war auch so was von unmotiviert, ein absolutes kreatives Nähtief hat mich erwischt. Es war zu heiß, ich hatte zuviel anderes zu tun und jeden Tag eine neue Ausrede für mich selbst parat. *zwinker* Wer kennt das nicht?! Man will ja, aber oft ist die Unlust dann größer. Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich meinen ganzen Arbeitsplatz umbauen muss, wenn die Nähmaschine hervorgekramt wird, da ich nur eine kleine bescheidene Wohnung habe. Jaaaaaaa..... ich weiß, klingt auch schon wieder nach Ausrede! *lach* Aber: ich habe mir vorgenommen, ab nächste Woche wieder zu nähen! Zumindest hab ich heute schon mal meine Stoffvorräte gesichtet und das eine oder andere Schätzchen ganz obenauf gelegt, damit es griffbereit ist. Außerdem hat meine Jule nächsten Monat Geburtstag und mir schwebt was vor, da ich mich daran erinnert habe, dass sie sich etwas von mir wünscht. Sie lässt immer mal so beiläufig etwas fallen so nach dem Motto: "das könntest du mir auch noch mal machen...." Na klar, ich kann und ich will jetzt auch!

Und damit dies nicht wieder ein Blogbeitrag ohne Fotos wird, zeige ich euch den Blouson und das Kleid, das ich letzten Sommer für Jule genäht habe. Schnittmuster eher Freestyle, bedeutet: so lange rumprobiert und genäht, bis es so war, wie ich es haben wollte. Das mache ich am liebsten, d.h. ich nehme einen Grundschnitt wegen der Maße und nähe drauflos, sodass manchmal vom Ursprungsschnitt kaum mehr etwas zu erkennen ist. Aber das ist ja das Schöne an meinen Basic-Schnitten! Man kann sie verändern, gestalten und sich austoben. Grundmodell fürs Kleid war die PETRA. Und auch den Blouson habe ich nach dem Grundschnitt genäht, dabei das Vorderteil geteilt mit etwas mehr NZ zugeschnitten und einen Reißverschluss eingefügt. Ach ja, und den Rundhalsausschnitt eher zum V-Ausschnitt modifiziert (ein Tutorial findet ihr auf meinem Blog hier). Ihr seht: aus Basic-Schnitten kann man alles machen!

Die Stoffe haben wir zusammen auf dem Markt am Maybachufer ausgesucht. Der khaki-braune Kleiderstoff ist ein weich fließender Viskose-Jersey und die Jacke ist bestickter Satin, übersät mit zauberhaften kleinen Libellen.

Hach ja.... auf dem Stoffmarkt sollte ich auch mal wieder vorbeischauen, nur die Zeit! Ich brauche ein eBook für 1 x die Woche einen 48-Stunden-Tag! Aber ich glaube, das geht jeder Frau/jedem Mann so, die/der neben Haushalt, Beruf, Kinder auch ihrem/seinem Hobby mehr Zeit widmen möchte. Oder wie macht ihr das? Knappst ihr euch die Zeit ab oder habt ihr eventuell sogar feste Nähtage oder Abende? Ich bin ja ein wenig neugierig, wie es bei euch klappt mit dem Nähen und der Zeiteinteilung. Kommentiert doch gern mal, vielleicht kann ich ja noch ein wenig Zeitmanagement von euch lernen! In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein richtig schönes Wochenende und winke euch zu aus Pankow!
Herzliebst eure Boerlinerin!

20.07.2015

Fairness und DIY?!

Guten Morgen aus Berlin!

Geschmäcker sind ja verschieden. Manche mögen weite Kleidung, um die Röllchen zu kaschieren. Andere wiederum lieben hautenge oder figurbetonte Kleidung, auch in großen Größen. Und Gott sei Dank kann/darf/sollte man über persönlichen Geschmack nicht streiten! Fakt ist: Frau/Mann trägt, was ihr/ihm gefällt! Und Niemand, außer uns selbst für uns selbst, steht es zu, Kritik daran zu üben! Wohlgemeinte Ratschläge bezüglich einer Kleiderkombi arten teilweise aus in beleidigende und verletzende Kränkungen. Das finde ich unmöglich.

Was man in letzter Zeit so lesen muss in verschiedenen Nähgruppen ist beängstigend. Da werden Leute niedergemacht, weil sie nicht gerade den so gehypten Stoff vernähen, nicht das gerade angeblich so angesagte Schnittmuster verwendet haben oder völlig aus der Reihe fallen, weil sie es sich angemaßt haben, sich selbst ein Schnittmuster vom bestehenden Kleidungsstück abzunehmen und sich danach herrliche geliebte Wohlfühlkleidung nähen.

Was ist nur los in der Nähwelt? Gönnen können heißt das Zauberwort! Auch wenn mir persönlich ein Stoff oder ein Schnitt nicht gefällt, so zählt doch auch und unbedingt die Nähleistung und die Freude derjenigen, die sich ein für sich schickes Kleidungsstück genäht hat. Mehr "Miteinander" sollte wieder einziehen in die Nähgemeinde, nicht "gegeneinander"! Ok, ich bin ein harmoniesüchtiger Mensch und das gefällt auch nicht jedem. Muss ja auch nicht! Wenn mir etwas absolut nicht gefällt, ist das aber nur meine subjektive Meinung, und die behalte ich dann einfach für mich! Ich sehe nämlich immer noch den Menschen hinter dem Post, der verletzt wird durch diese Kränkungen und nur weil ich etwas nicht schön finde, habe ich und auch kein anderer das Recht, solch negative Kommentare abzugeben! Darüber sollten einige mal nachdenken, bevor sie in die Tasten hauen!

In diesem Sinne auf ein faires Miteinander und einen guten Start in die neue Woche!
Herzliebst eure Boerlinerin!

17.07.2015

Menschen sind komisch!

Ich bin 55 Jahre alt, habe Falten, die Schwerkraft arbeitet gegen mich, mein Gehirn spielt mir ab und an auch schon mal einen Streich und ja, ich habe auch etwas mehr Pfunde auf der Hüfte, als ärztlich gewünscht. Trotzdem fühle ich manchmal wie eine 20-Jährige, kleide mich wie eine 30-40-Jährige und denke auch so, denn das Alter ist nur eine Zahl auf dem Papier. Ich bin tätowiert, habe ein Nasenpiercing und blondierte Haare (dies ist praktisch, da meine weißen Haare nicht mehr zu sehen sind!). Anscheinend entspreche ich nicht dem gängigen Mitfünfziger-Modell, denn die teilweise abschätzenden und fragenden Blicke z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, die mich von oben bis unten mustern, sprechen ihre eigene Sprache.

Ja, Leute, also bitte! Nur weil ich halb an der 60 kratze, muss ich doch nicht im "Kostümchen mit Rüschenbluse" durch die Gegend laufen (Anmerkung: ich habe nichts gegen diese Kleidungsstücke - nicht dass sich jetzt Jemand angegriffen fühlt! es ist nur so ein Schnack von früher, wo man gewisse Altersgruppen gewissen Kleidungsstilen zugeordnet hat!). Ich glaube, ich werde die zerrissene Jeans und das T-Shirt noch mit 70 tragen, solange mein Körper hineinpasst. Da sollte man meinen, dass hier in Berlin die Menschen es gewohnt sind, dass jeder das trägt, was ihm gefällt. Aber neee....... da wird gestarrt, ganz schamlos, teilweise getuschelt, da braucht es schon ein gesundes Selbstbewusstsein, um da drüber zu stehen. Lange Zeit hatte ich das nicht, habe es mir in den letzten Jahren hart erarbeitet und es ist mir mittlerweile egal, was die Leute sagen! Ich muss mich wohlfühlen, nicht die anderen. Und mal ehrlich: wer mich nicht leiden mag, der soll doch weggucken/wegbleiben!

Genauso verhält es sich mit sogenannten "Freunden" (egal ob real oder virtuell!), die immer nur fordern, selten aber Verständnis aufbringen, wenn man selbst in einer für sich unangenehmen bzw. traurigen Situation ist. Wieso können Freunde nicht einfach mal hinnehmen, wenn man sich entschuldigt und sagt, dass man körperlich, seelisch oder sonst wie grad nicht in der Lage ist, ein persönliches Treffen oder eine Verabredung einzuhalten und dafür um Verständnis bittet?! Es kränkt mich und bestimmt jeden anderen Menschen, dem dies widerfährt, auch, wenn man merkt, dass man auf Ablehnung und Unverständnis trifft, obwohl man sein inneres Seelenleben offenbart und die Verabredung nicht aus fadenscheinigen Gründen abgesagt hat. Sondern weil es einem wirklich nicht gut ging oder man zeitlich so eingespannt war, dass es einfach nicht möglich gemacht werden konnte. Wieso muss man sich dafür rechtfertigen, wenn man einmal NEIN sagt? Einmal ein klein wenig auf sich achten möchte, eine Miniportion Egoismus für sich in Anspruch nimmt?! Denn das sollte Jeder machen: auf sich achten, sich zurücknehmen, wenn man merkt, dass es einem selbst nicht gut tut.

Gott sei Dank gibt es noch die echten Freunde im Leben, die zugewandt sind, zuhören oder einfach nur still neben einem sitzen und das Gefühl vermitteln: wir sind da, einfach nur da! Und die Verständnis haben und es auch zeigen. Davon gibt es nur ganz wenige in meinem Leben. Die kann ich an einer Hand abzählen, aber genau die sind die richtigen! Und diese Freunde in meinem Leben können sich zu 10000% auf mich verlassen, immer! Zu jeder Tages- und Nachtzeit, in jeder Lebenssituation. Und genau solche Freunde wünsche ich Jedem! Man findet sie manchmal sogar in der eigenen Familie! In diesem Sinne winke ich euch zu aus Pankow und wünsche euch ein richtig schickes Wochenende!
Herzliebst eure Boerlinerin!

13.07.2015

Schaut nicht weg!

Ich habe vor einigen Tagen etwas Schlimmes erlebt in der Straßenbahn auf der Fahrt nach Haus und das beschäftigt mich heute noch, deshalb schreibe ich diesen Post!

Anstand, Toleranz, Höflichkeit und manchmal auch gebotene Zurückhaltung der eigenen subjektiven Meinung sollten doch eigentlich die Grundvoraussetzung für einen menschlichen Umgang sein! Im Netz und im realen Leben, aber sie gehen immer mehr verloren, diese an sich selbstverständlichen Werte!
Da wird in der Tram (im Übrigen: es war die Linie M1 Richtung Schillerstraße, falls die BVG sich für solche Vorfälle interessiert!) ein Zivi (Begleitperson eines schwerbehinderten Rollstuhlfahrers, ca. 12 Jahre alt!) von einem Familienvater beschimpft, er solle doch dafür Sorge tragen, dass das - seine Worte: "eklige schleimige Räuspern aufhört!" - Ich hätte vor Wut platzen können und habe den Mann gefragt, ob er sich nicht schämt! Seine Antwort: "nö, mich ekelt es eben".

Unglaublich wie verletzend und ignorant manche Menschen mit ihrer Umwelt umgehen. Ich wünsche diesem Herrn, dass er oder seine Familienangehörigen NIE in solch eine Situation kommen wie der tapfere Junge im Rollstuhl! Ach so, noch etwas: alle anderen Mitfahrer in der Bahn haben einfach so getan, als sei nichts passiert! Ebenfalls beschämend! Ich schau und hör nicht weg und das sollten wir alle nicht tun, sondern uns gegen Ungerechtigkeiten - egal ob im realen Leben oder aber in der virtuellen Welt - auflehnen und reagieren!

In diesem Sinne euch allen einen guten Start in die neue Woche!
Herzliebst eure Boerlinerin!

08.07.2015

Urlaubsbilder - Lanzarote war toll!

Moin moin, wie wir Norddeutschen sagen (jep..... ick bin zwar jetzt ne Berliner Pflanze, aber mein hanseatisches Küstenherz schlägt immer noch Norddeutsch!). Tochter und ich waren ja im Urlaub - man, ist das schon wieder über eine Woche her?! Unglaublich, wie die Zeit rast. Und so war es auch in der Woche: kaum da, schon mussten wir wieder weg. Ein sicheres Zeichen dafür, dass wir uns wirklich sehr sehr wohl gefühlt haben! Zwar fehlen mir noch die Fotos meiner Tochter (sie ist schon wieder unheimlich busy), trotzdem möchte ich  - wie versprochen - einige Bilder hier zeigen.

Wir waren auf Lanzarote in Puerto del Carmen im Hotel Las Costas (Info-Link und nicht zu verwechseln mit Werbung, aber irgendwie doch Werbung!) und diese Anlage kann ich wirklich weiterempfehlen!





Wunderschön, direkt am Strand gelegen und das Wetter einfach herrlich - immer etwas Wind, sodass einem auch 35°C wie 25°C vorkommen. Wir haben uns prächtig erholt! Der Ort Puerto del Carmen ist klein und beschaulich mit einem Hafen, in deren Umgebung viele nette Bars und Restaurants zu finden sind.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Ort doch eher von Engländern frequentiert wird. Im Hotel war das Verhältnis von deutschen und englischen Touristen ausgeglichen und durch das Konzept des Hotels eine ruhige und angenehme Atmosphäre. Keine aufdringliche Animation, kein Geschrei oder laute Musik, ideal, um auch mal ein Buch in Ruhe lesen zu können. Ich war noch nie so entspannt in einem Urlaub wie dort und habe doch glatt zwei dicke Bücher endlich mal mit Genuss gelesen! Jedes Zimmer - und die sind echt groß! zwischen 30 und 35 qm! - hat einen Balkon oder eine Terrasse mit Tischen, Stühlen und Sonnenliege, teilweise mit direktem oder seitlichem Meerblick.


 Und vor allem alles sehr sauber und auch in der Anlage mit hübschen Pflanzen und Bäumen begrünt:




Ich denke, ich werde irgendwann sicher noch einmal dorthin fliegen! Und ganz ehrlich: in diesem Hotel würde ich sogar allein Urlaub machen, denn dort fühlt man sich gut aufgehoben. Ich zehre jetzt erstmal ein paar Monate von den schönen Erinnerungen und Fotos und rette so viel Tiefenentspannung wie möglich lange Zeit in den Alltag! Euch allen eine schöne Restwoche bei mittlerweile ja wieder erträglichen Temperaturen!
Herzliebst eure Berlinerin!

03.07.2015

.... und schon wieder vorbei.....

Ihr Lieben!
Viele von euch haben ja mitbekommen, dass ich mich Ende Juni ausgeklinkt habe, denn nach 3 Jahren ohne Urlaub war es an der Zeit, auszuspannen. Der Entschluss, nach Lanzarote zu fliegen, wurde Anfang Juni ganz spontan von meiner Tochter und mir gefasst und wir haben eine wundervolle und entspannte Woche dort in einem richtig tollen Hotel verbracht. Direkt am Strand gelegen mit Traumblick auf den Atlantik - einfach herrlich. Und die Sonnenaufgänge waren unbeschreiblich:



Ich habe noch viele schöne Fotos gemacht, und wenn diese bearbeitet und auf den PC übertragen sind, zeige ich euch noch ein wenig mehr im nächsten Post!
Wir haben nichts Großartiges unternommen, sondern einfach nur ausgespannt: gesonnt, gelesen, geschwommen (ok, Tochter-Schatz regelmäßig - ich eher weniger aufgrund aufkommender Sonnenallergie durch das Salz-/Chlorwasser-Creme-Gemisch trotz Calciumprophylaxe und Sensitive Lotion), gut gegessen und einfach mal abgeschaltet. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass mir das nicht gelingt, aber erstaunlicherweise klappte es ruck-zuck und auch das sonst sich nach 2 Tagen einstellende Heimweh blieb diesmal aus! Einfach mal nichts denken, nur genießen und das tat sooooooo gut. Ich bin völlig tiefenentspannt zurück in Berlin und setze alles daran, diese Phase so lange wie möglich in den Alltag zu retten.

Eines ist mir klar geworden in der Woche: ich darf mich nicht selbst so unter Druck setzen. Nein, ich darf auch mal "faul" sein ohne schlechtes Gewissen, muss nicht 7 Tage die Woche erreichbar und parat sein. Auch diesen Vorsatz muss ich für die kommenden Wochen und Monate beherzigen und umsetzen. Ich arbeite dran!

Kurz vor dem Urlaub habe ich mir noch einige Shirts genäht, die dann auch Atlantikluft schnuppern durften, so wie dies hier:

Schnitt: Freebook "One Hour Top"
Stoffe: Ruckn van Berch

Der Urlaub ging leider viel zu schnell vorbei, kaum waren wir da, mussten wir auch schon wieder nach Hause. Aber es hat sich gelohnt, in jeder Hinsicht. Und ich danke meiner Tochter nochmals sehr, dass sie mich begleitet hat, denn ohne sie wäre ich wahrscheinlich wieder nicht in den Urlaub geflogen (allein macht es eben keinen Spaß!). Danke auch an den Herzmann meiner Tochter, der in der Woche den Laden allein gewuppt hat - auch nicht selbstverständlich und ich weiß es wirklich zu schätzen!!! Familie ist doch mit das Beste, was es gibt!

In den nächsten Wochen stehen leider nicht so schöne Dinge an: Zahn-OP (und zwar nicht nur einer, sondern gleich 10 - aua - ich hab Angst!) und eventuell muss auch meine Hand operiert werden. Aber wie sagen wir daheim immer so schön: Augen zu und durch - danach wird alles besser! In diesem Sinne wünsche ich euch wunderschöne Sommertage und passt gut auf bei der jetzigen Hitze! Achtet auf euch und eure Lieben!
Herzliebst eure Boerlinerin!